Mobilitätskonzept für die Gemeindeverwaltung
Die Gemeinde Saint-Maurice im Unterwallis beschäftigt rund 120 Mitarbeitende. Sie hat 2024 für ihre Verwaltung ein Mobilitätskonzept erarbeitet, welches ein Ziel ihres Legislatur-Programms war und eine Reaktion auf die Zusammenlegung ihrer Einheiten an einem einzigen Standort.
Das bfm hat die Erarbeitung in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung unterstützt. Zunächst wurde eine Mobilitätsanalyse der Gemeindemitarbeitenden durchgeführt (Online-Umfrage, Analyse der Erreichbarkeit der Standorte und des Potenzials für einen Umstieg auf andere Mobilitätsformen). Die Ergebnisse sowie die zu verfolgenden Ziele und umzusetzenden Massnahmen wurden in zwei Sitzungen mit einer Arbeitsgruppe diskutiert, in der Schlüsselpersonen aus den verschiedenen Verwaltungsabteilungen vertreten waren.
Ziel des Mobilitätskonzepts der Gemeindeverwaltung ist es, gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen, indem attraktive, aber auch verpflichtende Massnahmen angeboten werden. Die Massnahmen des Mobilitätskonzepts sollen dazu beitragen, ehrgeizige Ziele zu erreichen, wie etwa die Halbierung der Pendelfahrten mit dem Auto, die Verdopplung der aktiven Mobilität und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie die Förderung einer Kultur der CO2-armen Mobilität (zu Fuss gehen, Velofahren, öffentliche Verkehrsmittel, Elektromobilität) innerhalb der Gemeindeverwaltung – sowohl für Pendelwege als auch für dienstliche Fahrten.
Erste Massnahmen wie das Parkraummanagement sowie das Angebot von Velos oder Carsharing-Fahrzeugen konnten ab 2024 sukzessive umgesetzt werden, während weitere Massnahmen später folgten.
Dank der aktiven Mitarbeit der Gemeindeverwaltung war es möglich, einen partizipativen Prozess auf Basis einer fundierten Analyse durchzuführen, um Massnahmen zu entwickeln, die sowohl dem lokalen Kontext als auch den begrenzten finanziellen Mitteln der Gemeinde Rechnung tragen.